• SHOP-INFO: Nachschub für unser WLANThermo Mini V3 ist eingetroffen. Somit kann es ab dem 30.07.2021 wieder bestellt werden. Die Auslieferung der Bestellungen beginnt ab dem 06.08.2021. Wir bedanken uns herzlich für euer geduldiges Warten!

Bauanleitung Mini V3 - Schritt für Schritt

s.ochs

BOFH
Teammitglied
Admin
Liebe WLANThermo-Freunde,
hier entsteht eine Schritt für Schritt Anleitung für den Zusammenbau einer WLANThermo Mini V3, basierend auf dem Mini V3 Bausatz. Der erste Beitrag wird mit der Zeit mit allen wichtigen Informationen für den Bau befüllt. Des Weiteren dient dieser Thread auch als Fragebereich. Also immer her mit euren Fragen, sollte etwas unklar sein.

Schauen wir uns zuerst einmal an, was im Bausatz enthalten ist:

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Die Basisversion enthält die benötigten Platinen, Buchsen, Blenden, den Akku sowie Schrauben und Magnete. Optional kann der Bausatz um ein Gehäuse (1), das Typ K Addon (2) oder Pitmaster-Anschlüsse (3) ergänzt werden. Im folgenden wir der Zusammenbau mit einem Holzgehäuse gezeigt, die Anleitung gilt natürlich aber auch genauso für ein gedrucktes Gehäuse. Wer Zugriff auf einen eigenen 3D-Drucker hat, kann sich die beiden Gehäusehäften und die 4x Eckelemente selbst drucken. Die benötigten STL-Files findest du hier: thingiverse. Eine Auflistung über alle Bauteile eines Mini V3 findest du in der BOM.

Für den Zusammenbau wird natürlich auch etwas Werkzeug benötig:

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Ihr braucht einen kleinen Kreuzschlitz-Schraubendreher und einen Torx-Schraubendreher (Tx 8, alternativ kann auch ein Imbus genutzt werden). Für die Bestückung der SMD-Bauteile empfiehlt sich eine gute Pinzette. Und ihr braucht natürlich einen Lötkolben und Lötzinn. Bitte KEIN Lötzinn aus dem Baumarkt verwenden. Besorgt euch lieber ein ordentliches Lötzinn, das erspart einem einiges an Arbeit. Eventuell wird noch etwas Entlötlitze benötig, falls man sich mal vertan hat, ist aber kein muss. Das war's auch schon, mehr wird nicht gebraucht.

Ihr solltet auch für den Zusammenbau 1-2 Stunden Zeit nehmen. Das erste Mini dauert immer am längsten ;) Als geübter Zusammenbauer schafft man den Bau auch in 30-40 Minuten. Im folgenden werde ich auf alle benötigten Arbeitsschritte im Detail eingehen. Die Reihenfolge ist dabei als Empfehlung zu sehen, hier und da kann durchaus davon abgewischen werden. Das Ergebnis zählt. Also fangen wir an.

Schritt 1: SMD-Bestücken vervollständigen
Vor diesem Schritt herrscht vermutlich bei den meisten der größte Respekt, deshalb kommt der auch als erstes an die Reihe :LOL:
Dabei braucht man sich davor gar nicht fürchten. Die Mini V3 Hauptplatine wird von uns zum Teil schon vorbestückt. Alle Bauteile, die etwas mehr Erfahrung im SMD Löten benötigten, bei denen man auf die Einbaurichtung achten muss oder die im Verband argieren, sind schon bestückt. Das sieht dann wie folgt aus:

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Die noch freien Lötpads müssen von euch bestückt werden. Das sind im Einzelnen die Widerstände 1 kOhm, 10 kOhm, 47 kOhm, die Kondensatoren 10 uF, 100 nF, ein Transitor sowie alle Buchsen und der Powerschalter.

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Im Schritt 1 beginnen wir mit den Widerständen und Kondensatoren. Für das Einlöten dieser Bauteile empfehle ich im ersten Schritt jeweils ein Pad auf der Platine mit etwas Lot einzulöten, das sieht dann in etwa so aus:

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Dann greift ihr euch mit der Pinzette ein Bauteil, haltet es mit der einen Hand an das eingelötete Pad und mit dem Lötkolben in der anderen Hand heizt ihr das Pad auf, sodass ihr das Bauteil in das geschmolzene Lot einsetzen könnt. Kurz warten bis das Lot erstart ist. Wenn alle Bauteile nach der selben Methode an ihren richtigen Platz positioniert sind, lötet ihr das jeweilige zweite Pad ebenfalls fest.

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Alle Lötstellen sind entsprechend beschriftet. Sollte eine Position dennoch mal unklar sein, könnt ihr sie mit der Angabe in der BOM abgleichen. Auf der Platine gibt es auch Lötstellen, die von euch nicht bestückt werden. Also nicht wundern, sofern am Ende noch Stellen nicht bestückt sind, ihr aber keine Bauteile mehr zum Bestücken habt. Sobald alle Widerstände und Kondensatoren verlötet sind, sollte die Platine dann so aussehen:

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Ein Reinigen der Platine ist normalerweise nicht notwendig, außer ihr habt doch zum Baumarkt-Lötzinn gegriffen :eek:. Ihr solltet eure Lötstellen aber einmal optisch prüfen, das keine Stelle vergessen wurde und das es zu keiner kalten Lötstelle gekommen ist. Wer will, kann die Bauteile natürlich auch nochmal mit dem Multimeter auf eventuelle Brückenbildung überprüfen.
Damit wär der schwerste Teil des Zusammenbaus bereits abgehackt!

Schritt 2: Buchsen und Schalter anbringen
Anders als beim Mini V1 / V2 sitzen bei der Mini V3 alle Anschlussbuchsen direkt auf der Hauptplatine. Es muss also keine Buchse mehr einzeln verkabelt werden. Aber, die Buchsen müssen natürlich auf der Platine angebracht werden. Ich empfehle hier die selbe Vorgehensweise wie zuvor: zuerst ein Pad mit Lot verzinnen, dann das Bauteil positionieren, Position kontrollieren und anschließend die restlichen Pads des Bauteils verlöten. Zur Kontrolle der korrekten Position könnte ihr hier auch bereits die Seitenblenden anhalten. Nach diesem Arbeitsschritt sollte die Platine dann so aussehen:

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Die große weiße Buchse links ist dabei nur zu bestücken, sofern das Typ K Addon gewählt wurde. Beim Einbau des Batterieanschlusses bitte unbedingt auf die Einbaurichtung achten:

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Solltest ihr beim Positionieren der großen Platinen-Verbindungs-Buchse in der Mitte der Platine Probleme haben, könnt ihr die 40-polige Stiftleiste aus Schritt 3 bereits hier von hinten durch die Platine einstecken und so die Buchse richtig positionieren.

Schritt 3: Hauptplatine fertigstellen
Mit der Vorderseite der Platine sind wir fertig, nun fehlen auf der Rückseite noch zwei Kleinigkeiten. Zum einen müsst ihr noch den Transitor T4 einlöten, zum Anderen müsst ihr die beiliegende doppelreihige Stiftleiste von hinten durch die Platine in die vorher eingelötete Buchsenleiste einstecken, und zwar so wie auf dem zweiten Foto zu sehen ist (mit der langen Stiftseite voran):

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Die auf dem Foto zu sehenden Bauteile im Bereich "Typ K" sind bereits vorbestückt, sofern ihr euch für das Typ K Addon entschieden habt.
Damit wir die Hauptplatine später ins Gehäuse einbauen können, schraubt ihr jetzt noch die 4x Eckelemente an die Platine an. Damit ist die Hauptplatine fertig und wir können uns um die Gehäusehälften kümmern.

PT1000 - Hinweis: Wer an seinem Mini V3 neben den üblichen NTC-Fühlern auch PT1000-Fühler nutzen will, der muss hierfür entsprechend die bestehenden Messkanäle modifizieren. Ihr findet dazu auf der Rückseite der Platine die Lötstellen R40 - R43. Sofern hier ein 1 kOhm Widerstand eingelötet wird (nicht Teil des Bausatzes), könnte ihr aus den Kanälen 1 - 4 eben PT1000-Kanäle machen. Es geht aber immer nur entweder oder, also entweder NTC-Fühler oder PT1000. Sofern ein Kanal um den 1 kOhm Widerstand erweitert wurde, kann an diesem Kanal kein NTC-Fühler genutzt werden. Damit die Software den PT1000 richtig auswertet, müsste ihr bei den modifizierten Kanälen dann noch den Fühlertyp auf "PT1000" umstellen. Ein modifizierter Kanal lässt sich durch das Entfernen eines eingelöteten 1 kOhm Widerstands auch wieder auf den Betrieb von NTC-Fühler zurückbauen. Die 47 kOhm Widerstände auf der Vorderseite der Platine werden NICHT ausgelötet.

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Schritt 4: Obere Gehäusehälfte vorbereiten
Als nächstes nehmt ihr euch folgende Bauteile zur Hand.

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Dieser Schritt ist schnell gemacht. Ihr legt die bereits vorgefertigte TFT-Platine in die obere Gehäusehälfte ein und schraubt sie fest. Beim Holzgehäuse kommen hier 4x M3x4 Gewindeschrauben zum Einsatz. Bei einem gedruckten Gehäuse verschraubt ihr die Platine mit 4x 2 mm Schneidschrauben.

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Schritt 5: Untere Gehäusehälfte vorbeiten
Der Zusammenbau der unteren Gehäusehälfte ist nochmal etwas aufwendiger, hierfür nehmt ihr euch folgende Bauteile.

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Zuerst klebt ihr die beiden Magnete im Gehäuseboden ein. Dann schraubt ihr die Batterieverbindungsplatine ein und lötet das Anschlusskabel ein. Unbedingt auf die richtige Position achten: das rote Kabel kommt an den mit + markierten Pol. Wenn ihr das so macht, passt der Anschluss zur unter Schritt 2 eingelöteten Buchse. Als nächstes legt ihr den Akku ein und kontrolliert, dass die Federkontakte der Platine die Anschlüsse des Akkus treffen. Sollte das nicht genau passen, könnt ihr die Platine durch lösen der beiden Schrauben noch etwas seitlich verschieben, bis es passt.

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Jetzt noch die Akku-Schutzplatte anschrauben und die untere Gehäusehälfte ist ebenfalls bereit.

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Schritt 6. Hochzeit
Fast geschafft! Bleibt noch der Zusammenbau der vorbereitet Teile. Mittlerweile sollte folgende Teile noch übrig geblieben sein:

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Jetzt muss das nur noch irgendwie zusammen. Dazu nehmt ihr euch die vier gelaserten Seitenscheiben und platziert sie an die Hauptlatine. Die Scheiben können durch die Eckelemente leicht gehalten werden, müssen es aber nicht. Zum Einsetzen in die obere Gehäusehälfte haltet ihr deshalb die vier Scheiben am besten mit den Fingern einer Hand auf Position. Sobald die Platine eingesetzt ist, übernimmt diese Aufgabe dann das Gehäuse.
Also nochmal: Seitenscheiben einsetzen, die komplette Platine mit Seitenscheiben mit einer Hand greifen und in die vorbereitete obere Gehäusehäfte einsetzen.

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Ihr müsst die Platine beim Einlegen in das Oberteil "eindrücken". Dazu am besten erst in der Platinenmitte die Stiftleiste in die Buchsenleiste der TFT-Platine eindrücken und dann nochmal alle vier Eckelement andrücken, bis sich nichts mehr bewegt. Geht das zu leicht, habt ihr vermutlich bei Schritt 3 vergessen die Stiftleiste in die Hauptplatine einzusetzen (keine Sorge, ist mir auch schon passiert). Die Hauptplatine sollte jetzt fest im Oberteil sitzen und sich nur mit etwas Kraftaufwand wieder rausziehen lassen. Es gibt beim Einsetzen der Platine übrigens nur eine korrekte Ausrichtung der Platine zum Oberteil. Andernfalls passt die Stiftleiste nicht komplett richtig in die Buchsenleiste der TFT-Platine.

Zum Schluss nehmt ihr die untere Gehäusehälfte, verbindet den Akku und steckt die untere Hälfte auf die obere Hälfte auf. Sofern ihr zuvor alles richtig gemacht habt, passen beide Hälften genau zusammen.

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Schritt 7: Systemtest
Bevor ihr die beiden Gehäusehälften mit den 4x M3x25 Gewindeschrauben verschraubt, solltet ihr euer Mini V3 mal testen. Also, den Schiebeschalter auf ON schieben (wenn nicht eh schon geschehen) und das Thermo starten. Wer sich jetzt fragt - "wie, muss ich nichts installieren" - nein, müsst ihr nicht. Beim Bausatz ist die Firmware des Mini V3 bereits auf die Steuereinheit der TFT-Platine installiert. Somit startet euer WLANThermo Mini V3 nach dem Zusammenbau direkt betriebsbereit. Ihr müsst lediglich noch die erste Inbetriebnahme durchführen, bei der ihr euer WT mit eurem Heimnetzwerk verbindet. Infos dazu findet ihr im Wiki im Bereich Quickstart.
Sollte sich beim Anschalten am Schieber nichts am TFT tun, am besten erstmal Überprüfen, dass beim Anschluss des Akkus die Pole nicht vertauscht wurden (Schritt 3 & 5).

Wenn alles so läuft wie es soll, dann bleibt nur noch das Zusammenschrauben:

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The End!
 
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Dingsdada

New member
Das nenne ich mal ne Anleitung. Vielen Dank dafür!
Mit SMD Bestückung habe ich mit meinen zitternden Händen doch ein Problem - ich werde dann lieber den bequemen Weg eines Fertiggerätes nehmen.
Viel Erfolg allen Selbstbastlern..
Andi
 

1893

New member
Da bin ich doch froh ein Fertiggerät geordert zu haben.
Ist auch schon auf dem Weg zu mir🤗😍
 

waterfox

New member
Hey,
gefällt mir sehr gut die Anleitung! Sieht vom Aufwand her deutlich einfacher aus im Vergleich zur Mini V2.

Besteht die Möglichkeit, dass ihr die Gerber für Platinen auch zur Verfügung stellt? Oder könnt ihr vielleicht auch nur die Platinen lose zum Verkauf anbieten?

Viele Grüße
 

s.ochs

BOFH
Teammitglied
Admin
Richtig, der Aufwand für den Zusammenbau ist deutlich gesunken, da die Buchsen nicht mehr alle einzeln verkabelt werden müssen. Wir haben beim Nano mit dieser Bauweise gute Erfahrungen gemacht, weshalb wir beim Mini nun auch zu einer direkten Bestückung übergegangen sind.

Die Gerber-Files werden veröffentlich, sobald klar ist, dass nicht irgendwo noch ein kleiner Fehler drin ist. Ansonsten sind die Platinen auch jetzt schon unbestückt direkt bei uns zu bekommen, einfach kurz anschreiben. Steht so auch in der BOM. Preislich liegt der Bausatz aber sehr nah an dem, was man bei einer Einzelbestellung der Bauteile zahlen würde.

Die TFT-Platine und die Batterie-Anschlussplatine werden vorerst aber nur bestückt zu bekommen sein. Eine Medaille hat ja wie bekannt immer zwei Seiten: dass beim Bausatz nichts mehr vom User installiert werden muss, heißt anders herum, dass wir das komplett übernehmen. Auf der TFT-Platine kommen mittlerweile drei Microcontroller zum Einsatz, die alle unterschiedlich programmiert werden wollen. Den entsprechenden Supportaufwand wollen wir erstmal umgehen, in dem es die TFT-Platine nur fertig bestückt und programmiert gibt. Die potenziellen Fehlerquellen sind hier einfach sehr groß.
 

waterfox

New member
Vielen Dank für die Antwort.

Ich sehe gerade, dass sich der ESP und das Bluetooth Modul ja auf der Platine des TFT befinden. Da ich die Komponenten eh hier noch rumfliegen habe dachte ich, dass ich hier durch das selbst zusammenbauen Kosten sparen kann.
Ich kann aber eure Entscheidung da verstehen, dass ihr den Support für das Flashen der Komponenten nicht übernehmen wollt.

Dann hast du natürlich recht, dass der Kostenunterschied nicht mehr all zu groß ist.
Dann muss ich mich wohl zwangsläufig doch für den Bausatz entscheiden ;-). Außerdem Unterstütze ich ja damit hoffentlich auch euer tolles Projekt!
 
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s.ochs

BOFH
Teammitglied
Admin
Du hast also einen ESP32-WROOM-32D/E mit 16 MB, einen nRF52840 in Form eines E73-2G4M08S1C Moduls, einen Attiny212 und ein 2,8" TFT mit 18 PIN-Anschluss und passendem Touch-Controller rumliegen? Ich will nicht abstreiten, dass das möglich ist, die Wahrscheinlichkeit dafür ist aber sehr gering. Und da es vieles davon nicht einfach bei Reichelt/Mouser gibt, holen einen die Kosten für die Einzelbeschaffung der fehlenden Teile ganz schnell ein, selbst wenn man 1-2 Teile schon hat. Zudem werden eben auch die passenden Programmer, zur Installation der verschiedenen Firmware, benötigt.

Trotzallem sind wir ja nur eine Mail weit entfernt und freuen uns über jeden Nachbau. Wer also einen Sonderfall hat, kann uns/mich gern einfach kurz anschreiben und wir schauen zusammen, was die beste Option ist. Jeden möglichen Fall hier zu berücksichtigen, ist hier einfach nicht drin, und führt auch eher zu Verwirrung.
 

kingdraki

New member
Danke für die gute Beschreibung. Das hilft sehr bei der Entscheidung für einen Bausatz. Sobald wieder verfügbar, werde ich einen ordern und auf Wlanthermo umsteigen.
 

Nixarbeit

Member
Sehr gute Beschreibung.
Wenn ich mich da an den Aufbau der "ersten Versionen" erinnere. Alleine schon die Kippschalter löten und die Flachbandkabel. Das war Arbeit.
Die Entwicklung steht nicht still.
Weiter so!
 

noxx

Member
Hallo,

das Gerät ist zusammengelötet.
Beim ersten Start (Power Schalter auf AN) sehe ich nur das Batteriesymbol,
Akku vermutlich leer.
Stecke ich USB an, kommt ebenfalls das Batteriesymbol. Egal
ob der Power Schalter auf AN oder AUS steht. Ist das richtig so?

Dachte, der würde bei angeschlossenem USB und leeren Akku trotzdem
starten.....?!?!?
 

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noxx

Member
Denke, ich habe mich irgendwo bei den Kondensatoren versehen. 10u, 10n, 100n..... keine Ahnung.
Bei den Widerständen kann man ja noch lesen, welcher was ist, aber bei den Kondensatoren?
Kann man einen Satz nochmal nachordern, dann löte ich alle nochmal raus und neue wieder rein....

Ausserdem war ein Satz nicht beschriftet, welches sind das?

Ich gehe ja mal davon aus, das das 10k, 47k und 1k sowie 100nF heissen soll, oder?

Gruß
 

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s.ochs

BOFH
Teammitglied
Admin
Die nicht beschrifteten sind die Kondensatoren 10 uF, diese bleiben als letztes übrig.
1K: Widerstand 1 kOhm
10K: Widerstand 10 kOhm
47K: Widerstand 47 kOhm
100nF: Kondensatoren 100 nF
Auf der Platine sind die Lötplätze ja auch so beschriftet, lediglich bei den Kondensatoren ist auf das F für Farad verzichtet worde, wegen Lesbarkeit.

Zeig mir mal bitte die gelötete Platine. Was bei dir nicht klappt ist die Erkennung des Batteriespannung. Schau dir mal R11 / R23 an.
Das Thermo startet ja auch, sonst hättest du gar keine Anzeige. Nur schaltet es nicht vom Standby-Mode um auf den Normalbetrieb.
 

s.ochs

BOFH
Teammitglied
Admin
Das war leider ein Fehler!
Zeig mir erstmal die Platine.
An den Kondensatoren kann es nicht liegen, und die Widerstände kann man auch so identifizieren.
 

s.ochs

BOFH
Teammitglied
Admin
Die 4x 10 uF Kondensatoren sind dicker als die 100 nF. Auch sind sie farblich anders. Aber selbst wenn du von den 100 nF und 10 uF welche vertauscht haben solltest, erzeugt das nicht das obige Problem. Mehr Kondensatoren sind von dir ja nicht einzulöten. Solang du beim rein/raus der Bauteile sie jetzt nicht zerstört hast, kannst die alle wieder benutzen.
 

Matthes

Member
Endlich sind meine beiden Bausätze auch da ,kurze Frage wenn ich die PT1000 Option nutzen möchte, muss ich dann die Wiederstände R24,25,26,27 je nach Kanal entfernen?
Ich muss gestehen, dass ich nicht in der BOM oder sonst wo im Forum nachgeschaut habe , war jetzt nur eine Vermutung
 

s.ochs

BOFH
Teammitglied
Admin
Nein, die bleiben drin. Auf der Rückseite der Platine findest du R40-R43. Wenn du da einen 1 kOhm Widerstand einlötest, machst du den entsprechenden Kanal zu einem PT1000-Kanal. Den Fühlertyp stellst du in der Software auf "PT1000".
 

noxx

Member
Hab das Problem, das mein Lüfter nicht startet. App zeigt 100% an, Messe aber am Ausgang nur ~0,1V.
Evtl doch ein Widerstand oder Kondensator kaputt?

Edit: Nebenbei ist mir in der Software aufgefallen, das der Lüfter in der Anzeige nicht sofort auf 100% springt,
wenn man in den Einstellungen von OFF auf AUTO wechselt. Ich musste vorhin 2 / 3x auf manuell (100% eingestellt) wechseln,
damit er im Hauptmenü von 0% auf 100% springt, im AUTO Modus.
Weiterhin zeigt er die manuell eingestellte Drehzahl nicht im Hauptmenü an, als wäre der Pitmaster auf OFF.
 

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