Zusammenfassung mehrerer Messwerte zu einem "Virtuellen" Temperaturfühler

LastBoyScout

New member
An der Nano kann man ja etliche Temperaturfühler anschließen. Darunter beispielsweise auch zwei Doppelfühler, die neben der Kerntemperatur auch die direkte Umgebungstemperatur des Gargut erfassen. Und insbesondere bei den Fühlern im Garraum weiß man ja nie so genau wo man diese am besten platzieren soll, bzw. findest nicht so recht einen optimalen Platz...
Meine Idee wäre daher das es eine Möglichkeit geben musste, mehrere Sensoren zu einem Virtuellen Fühler zusammenfassen zu können!
Mann müsste dazu über die Weboberfläche angeben können welche Temperaturfühler man zusammenfassen möchte, und wie der Wert berechnet werden soll und natürlich noch eine Bezeichnung und Darstellungsfarbe angeben können.
Als Berechnungsmethoden Denke ich zum einen natürlich an Mittelwert, aber auch Höchster und Niedrigster Wert der ausgewählten Fühler. Zur Unterscheidbarkeit sollten diese "Virtuellen" Messwerte mit A, B, C usw. markiert anstatt Nummeriert werden.
atürlich müsste man angelegte Virtuelle Messwerte auch für den Pitmaster auswählen können. Damit könnte man dann beispielsweise einen Mittelwert der vorhandenen Garraumfühler (z.b. die zweiten Signale zweier Doppelfühler + einen zusätzlichen Einzelfühler) als Grundlage für den Pitmaster heranziehen. Oder natürlich auch mehrere Messwerte für das Gargut zusammenfassen.
 
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s.ochs

BOFH
Teammitglied
Interessanter Ansatz. Mir wird der Zweck des/der virtuellen Fühler nur noch nicht so klar. Man verliert dabei ja nur Info, statt welche zu gewinnen. Oder?

Auch wird die Verteilung der Temperatur über den Rost gesehen ja nicht zwingend besser nur weil der Ist-Wert für den Pitmaster aus verschiedenen Werten gemittelt wird. Es macht den Pitmaster eher unruhiger.

Unabhängig davon, lässt sich so eine Funktionalität durch die REST API auch "ausserhalb" vom Nano/Webinterface selbst umsetzen. So kann man individuell selbst bestimmen, was und wie verrechnet werden soll.
 

LastBoyScout

New member
Interessanter Ansatz. Mir wird der Zweck des/der virtuellen Fühler nur noch nicht so klar. Man verliert dabei ja nur Info, statt welche zu gewinnen. Oder?
Diese wären ja nicht anstatt der Einzelwerte sondern als zusätzliche gedacht.

Auch wird die Verteilung der Temperatur über den Rost gesehen ja nicht zwingend besser nur weil der Ist-Wert für den Pitmaster aus verschiedenen Werten gemittelt wird. Es macht den Pitmaster eher unruhiger.
Unruhige Fühler oder eben auch Fühlerpositionen würden dadurch automatisch etwas träger, was sich als Isttemperaturfühler für den Pitmaster doch eher positiv auswirkt. Ein einzelner Fühler repräsentiert ja schließlich nicht die "globale" Temperatur im Garraum, sondern immer nur in einem gewissen Bereich um sich selbst herum. Mit einem aus mehreren "einzelbereichen" gemittelten Messwerten käme man besagter "globaler" Temperatur doch näher. Ebenso wie sich unruhige und träge Fühler damit wechselseitig glätten.
Unabhängig davon, lässt sich so eine Funktionalität durch die REST API auch "ausserhalb" vom Nano/Webinterface selbst umsetzen. So kann man individuell selbst bestimmen, was und wie verrechnet werden soll.
Das setzt natürlich voraus, dass man dafür auch ein zusätzliches System erstellen und betreiben muss. Und auch dann könnte man das Resultat ("globale" Garraum Temperatur) nicht für den Pitmaster verwenden.
 
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s.ochs

BOFH
Teammitglied
Unruhige Fühler oder eben auch Fühlerpositionen würden dadurch automatisch etwas träger, was sich als Isttemperaturfühler für den Pitmaster doch eher positiv auswirkt. Ein einzelner Fühler repräsentiert ja schließlich nicht die "globale" Temperatur im Garraum, sondern immer nur in einem gewissen Bereich um sich selbst herum. Mit einem aus mehreren "einzelbereichen" gemittelten Messwerten käme man besagter "globaler" Temperatur doch näher. Ebenso wie sich unruhige und träge Fühler damit wechselseitig glätten.
Du holst dir aber auch x-mal so viele Fehlerquellen rein. Gerade die Garraumfühler der Doppelfühler hängen gern mal im "Windschatten" vom eigentlichen Luftstrom, da sie durchs Fleisch verdeckt werden. Dann herrschen da schnell mal 20 °C weniger. Damit ziehst du die globale Temperatur runter, heizt das System hoch, sodass an anderer Stelle deutlich höhere Temperaturen sind, die du gar nicht haben willst. Nimmst du nur den höchsten Wert aller Messstellen, zerreißt du dir den Pitmaster komplett, da du die Regelstrecke jedes mal wechselst. Die ist beim Kohlegrill eh schon nicht optimal (Spannung wird in Drehbewegung gewandelt, diese bewegt Luft, welche weitestgehend ungeführt zum Glutbett gelangen muss, dort wird der Sauerstoff in der Verbrennung umgesetzt wodurch wiederum Hitze und ein Luftstrom entstehen, diese heiße Luft wiederrum steigt auf und gelangt wieder eher unkontrolliert zur eigentlichen Messstelle - das ist alles andere als eine direkte Regelstrecke ;) ). Mit mehr Messstellen sammelt man also auch mehr Fehler ein. Will nicht ausschließen, dass es funktioniert, denke es gibt aber einfacherer Wege. Und ein einzelner, vom Ort her reproduzierbarer Fühler, liefert da meiner Ansicht nach eine bessere und verständlichere Referenz für den Pitmaster. Kleine Spitzen kann man durch mehr Masse am Fühler (2-3 Lagen Alufolie) ausgleichen.

Und auch dann könnte man das Resultat ("globale" Garraum Temperatur) nicht für den Pitmaster verwenden könnte.
Doch, klar geht das. Die API gibt ja auch Zugriff auf den Pitmaster, der Pitmasterwert kann also kontinuierlich vorgegeben werden.
 
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